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Wenn der Körper zur Belastung wird

Wednesday, July 4th, 2012

Was ist, wenn man eines Tages vor dem Spiegel steht und sich fragt: Bin ich noch schön? Was ist, wenn man denkt, die Antwort wäre nein? Was ist, wenn man das Vertrauen in die eigene Schönheit verloren hat? Eine schwierige und belastende Situation. Doch liegt es wirklich an der Vergänglichkeit der eigenen Schönheit, oder ist es nur Einbildung, ausgelöst durch den Druck der Medien mit ihren Schönheitsidealen, die allesamt dürr sind und ohne Makel?

Mit der Beantwortung dieser Frage setzt sich dieser Text nicht auseinander, vielmehr können sich jene, die mit ihrem Körper nicht mehr zufrieden sind, Tipps holen, wie sie damit umgehen können.

Zwei Drittel aller Frauen in Deutschland sind mit ihrem Körper unzufrieden. Es gibt hunderte Cremes, Lotions und Make-up-Produkte, die dafür gemacht sein sollen, den Körper zu verschönern. Viele Menschen glauben an diese Masche, weil sie von dem Schönheitswahn der Medien erfasst sind. Woche für Woche sieht man tausende Bilder schöner Frauen, die zum großen Teil nicht mal natürlich so schön, sondern am Computer erst so schön gemacht wurden. Die Folge ist: Man fühlt sich selbst minderwertig, nicht mehr schön.

Was tut man gegen diese Makel?

Tag für Tag wird uns mit Bildern wie diesem suggeriert, was als Schön gilt - Foto: © Svetlana Fedoseeva - Fotolia.com

Man kauft sich Pharma-Produkte, von denen es sehr fraglich ist, ob sie wirken und wenn überhaupt, ob die Nebenwirkungen, die es sicher zur Genüge gibt, am Ende so stark sind, dass der Körper insgesamt geschädigt wird. Man beginnt Diäten, stellt seine Ernährung um, was zu nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen führen kann. Damit wird jedoch das natürliche Essverhalten des Körpers vollkommen aus dem Rhythmus gebracht. Man wird beim Essen zur Maschine, und das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl wird komplett durcheinander gebracht.

Egal, wie man aussieht, man sieht sich jeden Tag im Spiegel. Es wird sich begutachtet und vor allem bemängelt. Das verstärkt den Drang, schöner werden zu wollen, der einem von der Gesellschaft aufgezwungen wird, noch mehr.

Was hat es mit Schönheitsoperationen auf sich?

Schönheitsoperationen sind ein Mittel, um angebliche Schönheitsmakel zu beseitigen, die eigentlich gar keine sind. Sie beheben den “Makel” zwar für den Moment, aber langfristig sind sie keine Alternative, denn die Ergebnisse halten, was sie versprechen, nur über einen Zeitraum von wenigen Jahren und danach ist die nächste OP fällig. Das führt weiter in den Teufelskreis hinein – ein neuer Makel tritt auf, den man beheben möchte, weitere Maßnahmen werden getroffen, man gibt mehr Geld aus, das Ergebnis ist nicht voll befriedigend und man wird schlussendlich immer unzufriedener.

Was kann man gegen den Teufelskreis tun?

Zu aller erst sollte man in den Spiegel schauen und sich mit seinem Körper auseinandersetzen. Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise schön. Man sollte sich und seinen Körper akzeptieren. Das mag vielleicht einfach klingen, ist es aber nicht. Der Medienrummel hat es sehr schwer gemacht. So schwer, dass nur noch zehn Prozent der deutschen Fragen von sich behaupten, sie seien schön.

Wenn alles nicht hilft, kann man auch zu einem Therapeuten gehen, und das Problem gezielt ansprechen und ankämpfen. Zu Beginn sollte man aber bei sich selbst anfangen.

Schönheit, das ist nicht nur die äußere Erscheinung, sondern es spielen viel mehr Faktoren eine Rolle. Der Charakter und die gesamte Persönlichkeit spielen eine große Rolle. Das sollte man bedenken. Sich schön fühlen ist eine Lebenseinstellung, die einem Energie und Produktivität bereitet. Man kann sowohl glücklich als auch beruflich erfolgreich durch das Leben gehen, ohne wie ein Model aus den Werbungen aussehen zu müssen.

Schönheit und Operationen

Monday, January 16th, 2012

Obwohl aus medizinischen Gründen nicht zwingend erforderlich, gewinnen Schönheitsoperationen immer mehr an Bedeutung. Ein vergleichsweise kleiner Eingriff, der für Aussehen und Psyche der Betroffenen jedoch oft eine immense Verbesserung darstellt, ist die Lidstraffung, auch unter dem Namen Blepharoplastik bekannt.

Allgemeines zum Eingriff

Zunächst einmal muss zwischen Oberlid- und Unterlidkorrektur unterschieden werden. Wo hier genau die Unterschiede liegen wird später noch genau erläutert. Eine Lidstraffung wird häufig bei vollkommen gesunden Menschen durchgeführt. Ziel der Operation ist zumeist eine kosmetische Verbesserung der optischen Erscheinung. Bedingt durch sehr ausgeprägte Schlupflider kann allerdings unter Umständen auch eine tatsächliche Einschränkung des Gesichtsfeldes vorliegen. Oft ist es jedoch eine Kombination beider Gründe, die den Patienten zu einer Lidkorrektur bewegt. Wird die Operation allein aus ästhetischen beziehungsweise kosmetischen Gründen vorgenommen, erfolgt keine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse. Liegt hingegen eine medizinische Notwendigkeit vor, beispielsweise eine Gesichtsfeldeinschränkung oder gar Migräne, können die Kosten für eine Oberlidstraffung nach vorhergehender Prüfung übernommen werden.

Durchgeführt wird die Lidstraffung vom Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, zuweilen auch vom Facharzt für Kiefer-, Mund- und Gesichtschirurgie. Um eine individuelle, auf den Patienten abgestimmte Vorgehensweise zu gewährleisten, sollte der behandelnde Arzt stets in verschiedenen Operationstechniken erfahren sein. Grundsätzlich unterscheidet man die Oberlidkorrektur und die Unterlidkorrektur. Auch eine Kombination aus gleichzeitig durchgeführter Oberlid- und Unterlidkorrektur ist möglich. Beide Eingriffe verlaufen wie folgt.

Die Oberlidkorrektur

Die Oberlidkorrektur wird zur Behandlung unschöner Schlupflider durchgeführt, die den Blick müde, traurig und wenig vorteilhaft erscheinen lassen. Ziel des Eingriffes ist es, den Blick wieder wach und offen zu gestalten und dem gesamten Gesicht somit zu einem frischeren Aussehen zu verhelfen. Bei der Straffung des Oberlides wird zu diesem Zweck ein Teil des Gewebes entfernt. Speziell handelt es sich dabei um erschlaffte Haut aus dem Bereich der sogenannten Umschlagfalte des Auges. Um das Ergebnis zu verbessern, kann zusätzlich noch überschüssiges Fett aus dem Bereich der Augenhöhlen entfernt werden. Die Oberlidstraffung gilt mittlerweile als Standardeingriff. Sie wird ambulant und lediglich unter Einsatz einer örtlichen Betäubung durchgeführt. Die Straffung des Oberlides ist ein vergleichsweise unkomplizierter Eingriff, sollte aber dennoch stets von einem erfahrenen Operateur vorgenommen werden.

Die Unterlidstraffung

Bei der Unterlidstraffung handelt es sich um eine operative Korrektur der sogenannten Tränensäcke. Je nachdem, wie ausgeprägt diese Tränensäcke sich zeigen, wird sich der Operateur für eine geeignete Operationstechnik entscheiden. Ist das Lidbändchen nicht erschlafft und der Hautüberschuss nur gering, so kann die transconjunctivale Technik zum Einsatz kommen. Dabei wird der Schnitt von der Innenseite durch die Bindehaut geführt. Die Verkleinerung der Tränensäcke findet im Wesentlichen durch eine Umverteilung des vorhandenen Fettgewebes statt. Äußerlich sichtbare Narben werden bei dieser Operationstechnik vollständig vermieden. Da Haut und Muskeln bei dieser Vorgehensweise jedoch nicht zu stark erschlafft sein dürfen, eignet sich diese Methode vor allem für jüngere Patienten. Zeigt sich das Lidbändchen bereits in erschlafftem Zustand, ist ein Schnitt an der Lid-Außenseite unvermeidlich. Auch bei der Unterlidstraffung findet die Korrektur hauptsächlich durch eine Umverteilung des Fettgewebes statt. Zusätzlich wird allerdings auch das erschlaffte Lidbändchen gestrafft. Für ein optimales Operationsergebnis kann zudem eine Entfernung überschüssigen Hautgewebes erforderlich sein.

Grundsätzlich ist die Unterlidstraffung ein anspruchsvollerer Eingriff als die Oberlidstraffung. Anders als die Oberlidstraffung wird die Unterlidkorrektur häufig in Vollnarkose durchgeführt. Zudem dauert der Heilungsprozess etwas länger als bei der reinen Oberlidstraffung.

Für beide Eingriffe gilt: Um operationsbedingte Schwellungen und Verfärbungen nach dem Eingriff möglichst schnell abklingen zu lassen, sollte der Kopf beim Liegen etwas erhöht gelagert werden. Regelmäßiges Kühlen der operierten Lider sorgt zudem für ein beschleunigtes Abschwellen und einen rascheren Heilungsverlauf.

Kosmetische Operationen

Thursday, January 12th, 2012

Im Rahmen der gegenwärtige immer umfangreicheren und perfektionierten Möglichkeiten, den Körper ästhetisch verschönern zu lassen und unschöne körperliche Makel medizinisch auszugleichen, haben die kosmetischen Operationen eine große Bedeutung erlangt. Mit diesen teilweise recht invasiven operativen Eingriffen lassen sich Schönheitsideale umsetzen und Menschen streben nach einem vollkommeneren Körper. Darüber hinaus können operative Verfahren durch die plastisch-rekonstruktive und kosmetische Chirurgie hilfreich sein, um speziell ästhetisch relevante und fehlende Organe wieder aufzubauen.

Arten kosmetischer Operationen

Auf der Basis der gegenwärtig bewährten Varianten der kosmetischen Chirurgie, ist es realisierbar, sowohl bei Damen als auch bei Herren eine Fettabsaugung zur Reduzierung von Körperfett und zur Neumodellage betroffener Körperareale, Haut- und Muskelstraffungen am Bauch, Brust und anderen Körperzonen sowie kosmetische Operationen für die Erneuerung der Haarpracht sowie zur Glättung von Falten und zur Straffung der Gesichts-, Dekolleté- und Halshaut anzubieten.

Entscheidungshilfen für eine kosmetische Operation

Immer wieder fragt man sich warum sich Leute unters Messer legen. Die Gründe, warum sich Menschen für eine Operation durch die kosmetische Chirurgie zur Verbesserung deren Erscheinungsbildes entscheiden, sind doch recht unterschiedlich. Der größte Teil der Interessentinnen und Interessenten sind davon überzeugt, dass sie mit einem ansprechenderen und attraktiveren Aussehen im Leben mehr Erfolg haben. Der kleinere Teil möchte so aussehen wie schöne Menschen. Hintergründe für dieses Wunschdenken sind überwiegend etwas Neid, Frustration und ein geringes Selbstwertgefühl. Oftmals sind sie dabei durch die Medien beeinflußt, welche ein verzerrtes Bild von Schönheit liefern. Andererseits sehen viele Kundinnen und Kunden nicht ein, warum sie durch eine kosmetische Operation nicht auch etwas für ihre Gesundheit tun sollten. Dies ist im Zusammenhang mit der operativen Reduzierung von Fettgewebe im Rahmen der Liposuktion der Fall. Gerade bei Frauen stellen starke Fettablagerungen am Bauch ein gesundheitliches Risiko dar, das kennzeichnend für die Entstehung von Diabetes mellitus und Bluthochdruck ist. Leider unternehmen die etwas kräftigeren und abnehmwilligen Menschen meist über Jahre verzweifelte Anstrengungen, mit viel körperlicher Bewegung und Diäten einen schönen Körper und einen schlanken Körperbau zu erreichen. Dies ist jedoch bei einigen anatomisch hartnäckigen Fettdepots nicht möglich. Vorwiegend die unangreifbaren Problemzonen können nur mit einem operativen Eingriff beseitigt werden.

Wenn es so ist, dass Frauen unter unschönen Fehlbildungen der Brüste leiden, die es übrigens auch bei den Herren in Form der Gynäkomastie gibt, stehen diese oftmals unter einem hohen psychischen Leidensdruck. Dies kann sein, wenn die Brüste genetisch bedingt asymmetrisch, zu groß oder knabenhaft klein sind. Diese Erscheinungen stellen nicht nur ein ästhetisches, sondern gleichsam ein gesundheitliches Problem dar und sollten behandelt werden. Auch in dieser Hinsicht hat die kosmetische Chirurgie durchaus ihre Berechtigung.

Denkanstöße gegen eine kosmetische Operation

Jedem vernunftbegabten Menschen ist es klar, dass eine kosmetische Operation wie jeder invasive medizinische Eingriff mit speziellen Risiken und Komplikationen verbunden ist. Aus diesem Grund sollte eine Operation in der kosmetischen Chirurgie nie leichtfertig und aus einer Laune heraus von heute auf morgen und in zu jungen Jahren geplant werden. Nicht nur die reinen Bedenken in Hinsicht auf Nebenwirkungen und Risiken begründen diese Einwände. Körperliche Veränderungen, die nicht natürlich und nach einem Eingriff neu sind, können auch die Psyche belasten. Dies trifft häufig auf Frauen zu, die sich ihr Brüste nicht aus eigenen Erwägungen, sondern eher auf Zuraten anderer Personen oder aus berufsbedingten Gründen vergrößern lassen. Auch Straffungen des Gesichts, die mit einem Wandel der eigenen Mimik einhergehen können, stellen in einigen Fällen eine Belastung für die Patientinnen oder Patienten dar, weil sie sich damit selbst fremd fühlen.

Wenn eine Schönheitsoperation in der kosmetischen Chirurgie den einzigen Weg darstellen soll, um erfolgreich und im Leben glücklich zu sein, dann ist dies eine verzerrte Denkweise. Die innere Einstellung allein und nicht nur die Veränderung des äußerlichen Erscheinungsbild und das Nacheifern eines Schönheitsideals machen den Wert eines Menschen und dessen persönliches Glück aus. Wer sich innerlich schön findet, besitzt auch eine tolle äußere Ausstrahlung.