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Die wirksamsten Wellnesskuren

Tuesday, July 24th, 2012

Wellnesskuren sind Behandlungen, die dem Körper und dem Geist gleichermaßen gut tun und sich an gestresste Menschen richten, deren Alltag eine starke Belastung darstellt. Sie können für noch so viel Entspannung im täglichen Leben sorgen, ab und zu muss etwas Besonderes her, denn sonst schalten sie nie mehr richtig ab und kommen nicht zur Ruhe. Wellness-Behandlungen eignen sich für die verschiedensten Probleme und Bedürfnisse, doch nicht alle sind gleich wirksam. Einige haben tatsächlich eine Daseinsberechtigung, während andere lediglich Ideen sind, an denen die Betreiber und Erfinder Geld verdienen, ohne dass ein echter Nutzen nachgewiesen werden konnte.

Was wirkt und was nicht?

Viele Wellness-Behandlungen stützen sich auf fernöstliche Methoden oder arbeiten mit Wirkstoffen, die aus fernen Teilen der Welt stammen. Dass damit ein gewisser Anreiz gesetzt werden soll, lässt sich natürlich nicht leugnen – wenn die heimischen Mittel versagen, greift man gerne mal auf ein fernländisch klingendes Konzept zurück. Handelt es sich dabei um Akupunktur oder Akupressur, kann man sich der Wirksamkeit sicher sein: Dies sind Konzepte, die sogar in der regulären Schulmedizin gerne empfohlen werden. Andere Wellness-Behandlungen dagegen fühlen sich zwar in dem Moment gut an, in dem sie angewandt werden, haben jedoch keine erwiesene Wirkung und funktionieren höchstens als Placebos. Vorsichtig sollte man werden, wenn esoterische Einflüsse an den Tag treten und beispielsweise von Chakren die Rede ist – denn deren Existenz ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Außerdem sollte man sich von den vielen natürlichen Wirkstoffen, die im Wellness-Bereich zum Einsatz kommen, ebenfalls keine Wunder erhoffen; ihre Wirkung wird wenn, dann nur langfristig auftreten und auch keine Berge versetzen, sondern vor allem im Augenblick der Anwendung gut tun und sich angenehm anfühlen.

Wellness-Massagen

Eine Wellness-Massage zählt zu den beliebtesten Wellnesskuren - Foto: © Gennadiy Poznyakov - Fotolia.com

Zumindest im Augenblick wirksam sind Massagen aller Art. Dabei werden die verspannten Muskeln gelöst und man bekommt vor allem Berührungen von einem anderen Menschen. Ob man sich kennt oder nicht, ist zunächst nicht wichtig, es geht alleine um die wohltuende Wirkung der Hände des Masseurs. Dadurch lassen sich Verkrampfungen und ungesunde Haltungen korrigieren und man wird erholt und entspannt vom Behandlungstisch aufstehen und sich einfach rundum gut fühlen. Außerdem sind Massagen eine tolle Möglichkeit, Berührungen und Fürsorge eines anderen Menschen zu bekommen, wenn sich sonst niemand findet, der eine Massage durchführen könnte. Auch dieser Aspekt wirkt sich auf das seelische Wohlbefinden aus, denn nicht nur ein fester Partner oder ein guter Freund kann dieses Bedürfnis stillen – die Hände eines erfahrenen Masseurs erfüllen den Zweck ebenfalls und machen einen wichtigen Teil der Wirksamkeit aus.

Wellness-Wirkstoffe

Im Wellness-Bereich wird häufig mit Substanzen und Wirkstoffen gearbeitet, die sich auf das physische Wohlbefinden auswirken und die natürliche Schönheit des Menschen fördern sollen. Eine sofortige Wirkung wird sich damit meistens nicht einstellen, denn es handelt sich nicht um Wundermittel, sondern um natürlich Produkte ohne schädliche Inhaltsstoffe. Damit dauert es bereits länger als bei synthetischen Produkten, bis eine Wirkung erkennbar wird, denn sie sind viel sanfter und wirken dementsprechend auch langsamer auf den Körper als herkömmliche Produkte. Außerdem werden im Wellness-Bereich oft Naturprodukte eingesetzt, denen die Wirkung lediglich nachgesagt wird und über die noch keine Studien oder Beweise existieren. Man müsse also auf die Aussage der Anbieter vertrauen und hat außer dieser keine Garantie für die Wirksamkeit der Anwendung; am besten überlegt man bei jeder Wellness-Behandlung selbst kritisch, ob und wie sie wirken könnte, und entscheidet sich dann nach eigenem Gutdünken.

Wenn der Körper zur Belastung wird

Wednesday, July 4th, 2012

Was ist, wenn man eines Tages vor dem Spiegel steht und sich fragt: Bin ich noch schön? Was ist, wenn man denkt, die Antwort wäre nein? Was ist, wenn man das Vertrauen in die eigene Schönheit verloren hat? Eine schwierige und belastende Situation. Doch liegt es wirklich an der Vergänglichkeit der eigenen Schönheit, oder ist es nur Einbildung, ausgelöst durch den Druck der Medien mit ihren Schönheitsidealen, die allesamt dürr sind und ohne Makel?

Mit der Beantwortung dieser Frage setzt sich dieser Text nicht auseinander, vielmehr können sich jene, die mit ihrem Körper nicht mehr zufrieden sind, Tipps holen, wie sie damit umgehen können.

Zwei Drittel aller Frauen in Deutschland sind mit ihrem Körper unzufrieden. Es gibt hunderte Cremes, Lotions und Make-up-Produkte, die dafür gemacht sein sollen, den Körper zu verschönern. Viele Menschen glauben an diese Masche, weil sie von dem Schönheitswahn der Medien erfasst sind. Woche für Woche sieht man tausende Bilder schöner Frauen, die zum großen Teil nicht mal natürlich so schön, sondern am Computer erst so schön gemacht wurden. Die Folge ist: Man fühlt sich selbst minderwertig, nicht mehr schön.

Was tut man gegen diese Makel?

Tag für Tag wird uns mit Bildern wie diesem suggeriert, was als Schön gilt - Foto: © Svetlana Fedoseeva - Fotolia.com

Man kauft sich Pharma-Produkte, von denen es sehr fraglich ist, ob sie wirken und wenn überhaupt, ob die Nebenwirkungen, die es sicher zur Genüge gibt, am Ende so stark sind, dass der Körper insgesamt geschädigt wird. Man beginnt Diäten, stellt seine Ernährung um, was zu nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen führen kann. Damit wird jedoch das natürliche Essverhalten des Körpers vollkommen aus dem Rhythmus gebracht. Man wird beim Essen zur Maschine, und das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl wird komplett durcheinander gebracht.

Egal, wie man aussieht, man sieht sich jeden Tag im Spiegel. Es wird sich begutachtet und vor allem bemängelt. Das verstärkt den Drang, schöner werden zu wollen, der einem von der Gesellschaft aufgezwungen wird, noch mehr.

Was hat es mit Schönheitsoperationen auf sich?

Schönheitsoperationen sind ein Mittel, um angebliche Schönheitsmakel zu beseitigen, die eigentlich gar keine sind. Sie beheben den “Makel” zwar für den Moment, aber langfristig sind sie keine Alternative, denn die Ergebnisse halten, was sie versprechen, nur über einen Zeitraum von wenigen Jahren und danach ist die nächste OP fällig. Das führt weiter in den Teufelskreis hinein – ein neuer Makel tritt auf, den man beheben möchte, weitere Maßnahmen werden getroffen, man gibt mehr Geld aus, das Ergebnis ist nicht voll befriedigend und man wird schlussendlich immer unzufriedener.

Was kann man gegen den Teufelskreis tun?

Zu aller erst sollte man in den Spiegel schauen und sich mit seinem Körper auseinandersetzen. Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise schön. Man sollte sich und seinen Körper akzeptieren. Das mag vielleicht einfach klingen, ist es aber nicht. Der Medienrummel hat es sehr schwer gemacht. So schwer, dass nur noch zehn Prozent der deutschen Fragen von sich behaupten, sie seien schön.

Wenn alles nicht hilft, kann man auch zu einem Therapeuten gehen, und das Problem gezielt ansprechen und ankämpfen. Zu Beginn sollte man aber bei sich selbst anfangen.

Schönheit, das ist nicht nur die äußere Erscheinung, sondern es spielen viel mehr Faktoren eine Rolle. Der Charakter und die gesamte Persönlichkeit spielen eine große Rolle. Das sollte man bedenken. Sich schön fühlen ist eine Lebenseinstellung, die einem Energie und Produktivität bereitet. Man kann sowohl glücklich als auch beruflich erfolgreich durch das Leben gehen, ohne wie ein Model aus den Werbungen aussehen zu müssen.

Schönheit und Operationen

Monday, January 16th, 2012

Obwohl aus medizinischen Gründen nicht zwingend erforderlich, gewinnen Schönheitsoperationen immer mehr an Bedeutung. Ein vergleichsweise kleiner Eingriff, der für Aussehen und Psyche der Betroffenen jedoch oft eine immense Verbesserung darstellt, ist die Lidstraffung, auch unter dem Namen Blepharoplastik bekannt.

Allgemeines zum Eingriff

Zunächst einmal muss zwischen Oberlid- und Unterlidkorrektur unterschieden werden. Wo hier genau die Unterschiede liegen wird später noch genau erläutert. Eine Lidstraffung wird häufig bei vollkommen gesunden Menschen durchgeführt. Ziel der Operation ist zumeist eine kosmetische Verbesserung der optischen Erscheinung. Bedingt durch sehr ausgeprägte Schlupflider kann allerdings unter Umständen auch eine tatsächliche Einschränkung des Gesichtsfeldes vorliegen. Oft ist es jedoch eine Kombination beider Gründe, die den Patienten zu einer Lidkorrektur bewegt. Wird die Operation allein aus ästhetischen beziehungsweise kosmetischen Gründen vorgenommen, erfolgt keine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse. Liegt hingegen eine medizinische Notwendigkeit vor, beispielsweise eine Gesichtsfeldeinschränkung oder gar Migräne, können die Kosten für eine Oberlidstraffung nach vorhergehender Prüfung übernommen werden.

Durchgeführt wird die Lidstraffung vom Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, zuweilen auch vom Facharzt für Kiefer-, Mund- und Gesichtschirurgie. Um eine individuelle, auf den Patienten abgestimmte Vorgehensweise zu gewährleisten, sollte der behandelnde Arzt stets in verschiedenen Operationstechniken erfahren sein. Grundsätzlich unterscheidet man die Oberlidkorrektur und die Unterlidkorrektur. Auch eine Kombination aus gleichzeitig durchgeführter Oberlid- und Unterlidkorrektur ist möglich. Beide Eingriffe verlaufen wie folgt.

Die Oberlidkorrektur

Die Oberlidkorrektur wird zur Behandlung unschöner Schlupflider durchgeführt, die den Blick müde, traurig und wenig vorteilhaft erscheinen lassen. Ziel des Eingriffes ist es, den Blick wieder wach und offen zu gestalten und dem gesamten Gesicht somit zu einem frischeren Aussehen zu verhelfen. Bei der Straffung des Oberlides wird zu diesem Zweck ein Teil des Gewebes entfernt. Speziell handelt es sich dabei um erschlaffte Haut aus dem Bereich der sogenannten Umschlagfalte des Auges. Um das Ergebnis zu verbessern, kann zusätzlich noch überschüssiges Fett aus dem Bereich der Augenhöhlen entfernt werden. Die Oberlidstraffung gilt mittlerweile als Standardeingriff. Sie wird ambulant und lediglich unter Einsatz einer örtlichen Betäubung durchgeführt. Die Straffung des Oberlides ist ein vergleichsweise unkomplizierter Eingriff, sollte aber dennoch stets von einem erfahrenen Operateur vorgenommen werden.

Die Unterlidstraffung

Bei der Unterlidstraffung handelt es sich um eine operative Korrektur der sogenannten Tränensäcke. Je nachdem, wie ausgeprägt diese Tränensäcke sich zeigen, wird sich der Operateur für eine geeignete Operationstechnik entscheiden. Ist das Lidbändchen nicht erschlafft und der Hautüberschuss nur gering, so kann die transconjunctivale Technik zum Einsatz kommen. Dabei wird der Schnitt von der Innenseite durch die Bindehaut geführt. Die Verkleinerung der Tränensäcke findet im Wesentlichen durch eine Umverteilung des vorhandenen Fettgewebes statt. Äußerlich sichtbare Narben werden bei dieser Operationstechnik vollständig vermieden. Da Haut und Muskeln bei dieser Vorgehensweise jedoch nicht zu stark erschlafft sein dürfen, eignet sich diese Methode vor allem für jüngere Patienten. Zeigt sich das Lidbändchen bereits in erschlafftem Zustand, ist ein Schnitt an der Lid-Außenseite unvermeidlich. Auch bei der Unterlidstraffung findet die Korrektur hauptsächlich durch eine Umverteilung des Fettgewebes statt. Zusätzlich wird allerdings auch das erschlaffte Lidbändchen gestrafft. Für ein optimales Operationsergebnis kann zudem eine Entfernung überschüssigen Hautgewebes erforderlich sein.

Grundsätzlich ist die Unterlidstraffung ein anspruchsvollerer Eingriff als die Oberlidstraffung. Anders als die Oberlidstraffung wird die Unterlidkorrektur häufig in Vollnarkose durchgeführt. Zudem dauert der Heilungsprozess etwas länger als bei der reinen Oberlidstraffung.

Für beide Eingriffe gilt: Um operationsbedingte Schwellungen und Verfärbungen nach dem Eingriff möglichst schnell abklingen zu lassen, sollte der Kopf beim Liegen etwas erhöht gelagert werden. Regelmäßiges Kühlen der operierten Lider sorgt zudem für ein beschleunigtes Abschwellen und einen rascheren Heilungsverlauf.